
Architektur vor Beschaffung
Technisches Design: ITK-Lösung planen und neu aufsetzen
Eine Telefonanlage, ein Netz oder ein Mobilfunkkonzept funktioniert nur, wenn die Technik zum Betrieb passt. Wir entwerfen das Design, bevor Geräte oder Verträge festgelegt werden.
- Bestandsaufnahme vor jeder Planung
- Dimensionierung nach Anforderung
- Service-Level klar definiert
- Vorgaben für Angebote und Ausschreibung
Häufige Fragen
Wann brauchen wir ein technisches Design?
Vor jeder größeren Beschaffung oder Migration sollte feststehen, wie die Lösung aufgebaut ist. Das gilt für eine neue Telefonanlage ebenso wie für die Anbindung weiterer Standorte. Ohne Design zeigen sich Anforderungen oft erst im Betrieb, wenn Änderungen teuer werden.
Was ist der Unterschied zwischen Design und Redesign?
Ein Design entsteht für eine neue Lösung. Ein Redesign passt eine bestehende Lösung an veränderte Anforderungen an, etwa neue Standorte, mehr Homeoffice oder die Umstellung auf All-IP. Beim Redesign ist der Bestand der Ausgangspunkt, nicht das Ziel.
Brauchen wir ein Design, wenn wir ohnehin einen Dienstleister beauftragen?
Ja, gerade dann. Das Design ist der Maßstab, an dem Angebote gemessen werden. Ohne eigene Vorgaben vergleichen Sie Angebote, die sich in Leistung und Preis kaum gegenüberstellen lassen.
Wer muss am Design beteiligt sein?
In der Regel IT, die Fachbereiche, die mit der Kommunikation arbeiten, und je nach Organisation Datenschutz oder Betriebsrat. Wir moderieren die Anforderungen und übersetzen sie in technische Vorgaben. Fachliche Entscheidungen bleiben bei Ihnen.
Alle Details zu diesem Thema
Technisches Design bedeutet, die Architektur einer Kommunikationslösung festzulegen: Bandbreiten, Redundanzen, Schnittstellen und Service-Level. Bei einem Redesign prüfen wir zuerst die bestehende Lösung und entwickeln danach eine neue Zielarchitektur. DEBFT liefert dafür Konzept und technische Vorgaben, unabhängig von einzelnen Herstellern, und schafft so die Grundlage für Angebote oder eine Ausschreibung.
Viele Projekte starten mit einem Produkt: einer Anlage, einem Router, einem Tarif. Die Anforderungen werden danach nachgetragen. Das führt zu Lösungen, die im Alltag an Grenzen stoßen, etwa bei Bandbreite, Ausfallsicherheit oder Erreichbarkeit im Homeoffice. Ein technisches Design dreht diese Reihenfolge um. Das gilt besonders dort, wo Telefonie, Netz und Mobilfunk zusammenwirken und jeweils eigene Ansprechpartner haben.
Was DEBFT im Design festlegt
- Bestand: Vollständige Analyse der bestehenden ITK-Infrastruktur mit Schwachstellen und Defiziten.
- Anforderungen: Geschäftsprozesse und technische Parameter, die die Lösung erfüllen muss.
- Dimensionierung: Bandbreiten, Redundanzen und Hardware passend zur tatsächlichen Nutzung.
- Service-Level: Verfügbarkeiten, Reaktionswege und die Prozesse, die daran hängen.
- Zielarchitektur: Konzept für die neue Lösung, in dem Telefonie, Standortvernetzung und mobile Kommunikation ein gemeinsames Bild ergeben.
Bei einem Redesign bewerten wir zuerst, welche Teile der bestehenden Lösung bleiben können und welche ersetzt werden müssen.
Was Sie am Ende in der Hand haben
- ein technisches Konzept mit Zielarchitektur und Begründung
- eine Anforderungsliste, die Sie Anbietern vorlegen können
- Service-Level-Vorgaben für Betrieb und Support
- eine Grundlage für Angebotseinholung oder eine Ausschreibung
Mit diesem Konzept lassen sich Angebote sauber gegeneinanderstellen, weil alle Anbieter dieselben Vorgaben erfüllen müssen. Das Design ist außerdem die Grundlage für spätere Erweiterungen. Wer weiß, wie die Lösung aufgebaut ist, kann neue Standorte oder Dienste planen, ohne bei jedem Schritt von vorne anzufangen.
Für wen das Design passt
Das Design lohnt sich bei Neubauten, Umzügen, Fusionen und bei Lösungen, die über mehrere Standorte laufen. Wenn ein bestehendes System nicht mehr zu den Abläufen passt, ist ein Redesign der richtige Ausgangspunkt.
DEBFT ist deutschlandweit tätig, mit einem festen Ansprechpartner, und hat über 400 TK-Projekte betreut. Vor-Ort-Einsätze und Fernwartung ergänzen die Planung, je nachdem, wo Ihre Standorte liegen. Ein Beispiel: Für eine gemeinnützige Wohlfahrtsorganisation mit mehr als 45 Standorten haben wir die Umstellung von ISDN auf IP-Technologie begleitet, inklusive Providerwechsel und Austausch der Router. Die Erstberatung ist kostenfrei. Kontakt über die Kontaktseite.
- Bedarfsanalyse
- Bedarfsdefinition
- Konzeptentwicklung / Anbieterauswahl
- Handlungsempfehlungen