
Anbieterunabhängig beraten
SIP-Trunk: Telefonie über das Datennetz ohne ISDN
Klassische ISDN-Anschlüsse weichen IP-Technik. Wir zeigen, welcher SIP-Trunk zu Ihrer Telefonanlage und Ihrem Internetanschluss passt, ohne Bindung an einen einzelnen Anbieter.
- Kanäle passend zu Ihren Gesprächen
- Bandbreite vor der Bestellung geprüft
- Rufnummern können übernommen werden
- Anbindung an Ihre bestehende Anlage
Häufige Fragen
Was ist ein SIP-Trunk?
Ein SIP-Trunk ist eine Verbindung für Telefonie über das IP-Netz. Ihre Telefonanlage meldet sich darüber beim Anbieter an und führt Gespräche ins öffentliche Telefonnetz. Sprache und Daten laufen über denselben Internetzugang. Die Zahl der gebuchten Sprachkanäle bestimmt, wie viele Gespräche parallel laufen können, nicht die Zahl der Telefone.
Brauchen wir für einen SIP-Trunk einen neuen Internetanschluss?
Nicht zwingend, aber der bestehende Anschluss muss die Telefonie mittragen. Je gleichzeitigem Gespräch wird ein fester Anteil an Bandbreite benötigt, der sich aus der gewählten Codierung ergibt. Hinzu kommt der übrige Datenverkehr. Wir messen die Leitung und prüfen, ob eine Priorisierung oder ein zweiter Zugang nötig ist.
Können bestehende Rufnummern übernommen werden?
In der Regel ja. Die Portierung einer Rufnummer ist grundsätzlich möglich, muss aber sauber vorbereitet werden. Wir klären vorab, welche Nummern bleiben, welche Rufnummernblöcke vorhanden sind und in welcher Reihenfolge umgestellt wird, damit keine Anrufe verloren gehen.
Passt ein SIP-Trunk zu Microsoft Teams?
Ja, Teams-Telefonie lässt sich über einen SIP-Trunk anbinden, etwa im Direct-Routing-Verfahren. Entscheidend ist, ob der Anbieter diese Anbindung unterstützt. Wir prüfen die Voraussetzungen zusammen mit Ihrer Lizenzlage und dem Anbieter, bevor eine Entscheidung fällt.
Alle Details zu diesem Thema
Ein SIP-Trunk verbindet Ihre Telefonanlage über das Datennetz mit dem öffentlichen Telefonnetz. DEBFT prüft, wie viele Sprachkanäle Sie brauchen, ob Ihr Internetanschluss die Telefonie zuverlässig trägt und ob Ihre Anlage den Trunk unterstützt. Sie erhalten eine Empfehlung mit Anbieterauswahl und Umstellungsplan.
Warum ISDN für viele Unternehmen nicht mehr passt
Klassische Anlagenanschlüsse über ISDN sind an feste Kanäle gebunden. Wer mehr Gespräche gleichzeitig führen will, muss zusätzliche Anschlüsse buchen, auch wenn sie nur selten gebraucht werden. Ändert sich die Mitarbeiterzahl oder die Zahl der Standorte, folgt oft ein aufwendiger Umbau. Dazu kommt, dass ISDN-Technik nach und nach vom Netz genommen wird. Wer jetzt plant, sollte die Umstellung auf IP-Telefonie nicht bis zum letzten Moment aufschieben.
Ein SIP-Trunk ersetzt diesen Anschluss durch eine Verbindung über das Datennetz. Die Telefonanlage meldet sich beim Anbieter an und führt Gespräche über den Internetzugang ins öffentliche Telefonnetz. Die Zahl der gebuchten Sprachkanäle bestimmt, wie viele Gespräche parallel laufen können. Die Zahl der angeschlossenen Telefone spielt dafür keine Rolle.
Was DEBFT konkret prüft
Wir gehen den Umstieg Schritt für Schritt durch und beginnen bei Ihrem Bestand:
- Gesprächsbedarf: Wie viele Gespräche laufen zur Spitzenzeit gleichzeitig?
- Internetzugang: Trägt Ihre Leitung die Sprachdaten, ohne dass andere Anwendungen leiden? Wir prüfen Upload, Download und die Möglichkeit der Priorisierung.
- Anlagenkompatibilität: Unterstützt Ihre Telefonanlage den Trunk, und ist der gewünschte Anbieter dafür freigegeben?
- Rufnummern: Welche Nummern lassen sich übernehmen, und in welcher Reihenfolge wird portiert?
- Standorte: Sollen Außenstellen über dieselbe Anbindung telefonieren?
- Fax: Läuft über die Leitung noch ein Faxgerät, und welche Übertragung ist dafür nötig?
Auf dieser Grundlage vergleichen wir Anbieter unabhängig voneinander. Unser Ziel ist eine Lösung, die zu Ihrem Gesprächsaufkommen passt, nicht die höchste Kanalzahl zum niedrigsten Preis.
Was Sie am Ende in der Hand haben
Nach der Beratung erhalten Sie eine schriftliche Empfehlung mit Anbieter, Kanalzahl und Begründung. Außerdem liegen ein Prüfbericht zur Bandbreite und ein Plan für die Rufnummernportierung vor. Die Umstellung können wir auf Wunsch begleiten, mit Fernwartung oder einem Termin vor Ort. Wer danach einen festen Ansprechpartner möchte, bekommt ihn bei DEBFT.
Für wen sich ein SIP-Trunk lohnt
Ein SIP-Trunk passt zu Unternehmen mit IP-fähiger Telefonanlage, die ihre Kosten flexibel steuern möchten. Besonders häufig geht es um Firmen mit schwankender Gesprächszahl, mehreren Standorten oder einem geplanten Wechsel in die Cloud. Wer dagegen eine sehr alte Anlage ohne IP-Unterstützung betreibt, braucht zuerst einen Anlagenwechsel oder ein Gateway. Auch dafür beraten wir, und zwar so, dass die Entscheidung auf Ihren Zahlen beruht.
Für die Einordnung von Cloud- und Vor-Ort-Anlagen lohnt der Blick auf die Cloud-Telefonanlagen.
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