
Anbieterunabhängig
Telefonanlage installieren lassen: Planung, Montage und Einrichtung
Wir planen, installieren und richten Ihre neue Telefonanlage ein – anbieterunabhängig, deutschlandweit und mit möglichst wenig Unterbrechung im Tagesgeschäft.
- Projektierung, Montage und Einrichtung aus einer Hand
- Rufnummernportierung ohne lange Ausfallzeit
- Schulung für Nutzer und Administratoren
- Deutschlandweit vor Ort
Häufige Fragen
Wie lange dauert die Installation einer Telefonanlage?
Die eigentliche Montage und Einrichtung dauert bei einem Büro mit einem Standort oft nur ein bis zwei Tage. Den größten Teil der Gesamtdauer machen Vorlaufzeiten aus: Lieferung der Geräte, eventuelle Anschlussbereitstellung und vor allem die Rufnummernportierung, die der abgebende Anbieter bestätigen muss. Planen Sie deshalb insgesamt mehrere Wochen ein und beginnen Sie früh.
Ist mein Unternehmen während der Umstellung erreichbar?
In der Regel ja. Wir planen die Umstellung so, dass die alte Anlage bis zum Portierungstermin weiterläuft. Am Stichtag wechseln die Rufnummern zum neuen Anbieter. Dabei kann es kurze Unterbrechungen geben, deshalb legen wir den Termin möglichst in eine ruhige Zeit und richten vorab Weiterleitungen auf Mobiltelefone ein.
Installieren Sie auch Anlagen, die wir selbst gekauft haben?
Ja, sofern die Anlage für Ihren Einsatz geeignet ist. Wir prüfen vorab, ob Hardware, Lizenzen und Anschluss zusammenpassen. Wenn wir Bedenken haben, etwa weil ein Gerät nicht mehr mit Updates versorgt wird, sprechen wir das vor der Installation an. Für die meisten gängigen Hersteller und Cloud-Anbieter haben wir Erfahrung.
Können wir unsere vorhandenen Telefone weiter nutzen?
Das hängt vom Modell und von der neuen Anlage ab. Viele IP-Telefone lassen sich mit einer anderen Anlage betreiben, wenn sie das passende Protokoll unterstützen und noch Updates erhalten. Ältere Systemtelefone einzelner Hersteller funktionieren oft nur mit deren eigener Anlage. Wir prüfen Ihren Gerätebestand im Rahmen der Projektierung.
Alle Details zu diesem Thema
Wer eine Telefonanlage installieren lässt, bekommt mehr als Montage: DEBFT übernimmt Projektierung, Einrichtung der Anlage, Portierung der Rufnummern, Inbetriebnahme von Telefonen und DECT, Tests und die Schulung von Nutzern und Administratoren. Die Umstellung planen wir so, dass Ihr Unternehmen erreichbar bleibt. Für Cloud-, On-Premise- und Teams-Lösungen.
Was gehört dazu, wenn Sie eine Telefonanlage installieren lassen?
Eine neue Telefonanlage soll am ersten Tag einfach funktionieren. Damit das klappt, muss vorher viel zusammenpassen: Anschluss, Netzwerk, Rufnummern, Endgeräte und die Einstellungen für Rufgruppen, Ansagen und Weiterleitungen. Wer eine Telefonanlage installieren lässt, sollte deshalb nicht nur auf die Montage schauen, sondern auf das gesamte Projekt.
DEBFT übernimmt diese Schritte aus einer Hand. Wir arbeiten anbieterunabhängig mit Cloud-Telefonanlagen, Anlagen vor Ort und Microsoft Teams. Unser Team hat über 400 TK-Projekte betreut und ist deutschlandweit im Einsatz – vor Ort für Montage und Schulung, per Fernwartung für Konfiguration und Feinschliff.
Projektierung
Die Projektierung entscheidet über den Erfolg der Installation. Hier legen wir fest, was genau eingerichtet wird und in welcher Reihenfolge. Haben Sie noch keine Entscheidung für ein System getroffen, beginnt das Projekt mit unserer Telefonanlagen-Beratung.
Zur Projektierung gehören:
- Bestandsaufnahme: vorhandene Anlage, Anschlüsse, Rufnummern, Endgeräte, Netzwerk und Verkabelung
- Rufnummernplan: welche Durchwahl gehört zu wem, welche Sammelnummern gibt es, welche Nummern entfallen
- Anrufverteilung: Rufgruppen, Vertretungen, Warteschleifen, Ansagen und Zeitsteuerung für Mittagspause, Feierabend und Feiertage
- Endgeräte: Tischtelefone, Headsets, DECT-Handgeräte, Konferenztelefone und Softphones
- Netzwerk: Strom über das Netzwerkkabel (PoE), Trennung von Sprache und Daten, Bandbreite für gleichzeitige Gespräche
- Integrationen: Anbindung an CRM, Branchensoftware oder Microsoft Teams
- Zeitplan: Bestellfristen, Portierungstermin, Installationstage und Schulungstermine
Am Ende steht ein Projektplan, den Sie freigeben. So wissen alle Beteiligten, was wann passiert.
Ablauf der Installation in sechs Schritten
| Schritt | Inhalt | Wer ist beteiligt |
|---|---|---|
| 1. Projektierung | Bestandsaufnahme, Rufnummernplan, Gerätebedarf, Zeitplan | DEBFT, Geschäftsführung, IT |
| 2. Bestellung und Portierung | Anschluss, Lizenzen, Geräte bestellen, Portierung beauftragen | DEBFT, neuer und alter Anbieter |
| 3. Vorkonfiguration | Anlage einrichten, Telefone vorbereiten, Ansagen hinterlegen | DEBFT |
| 4. Montage vor Ort | Geräte aufstellen, DECT-Basisstationen montieren, Netzwerk prüfen | DEBFT, ggf. Haustechnik |
| 5. Umschaltung und Tests | Rufnummern umschalten, alle Funktionen testen | DEBFT, Ansprechpartner im Haus |
| 6. Schulung und Übergabe | Nutzer- und Admin-Schulung, Dokumentation | DEBFT, Mitarbeitende |
Montage
Bei der Montage stellen wir die Telefone an den Arbeitsplätzen auf, schließen Headsets an und montieren bei Bedarf DECT-Basisstationen an Wänden oder Decken. Bei Anlagen vor Ort kommt der Einbau der Hardware oder die Installation der Software auf Ihrem Server hinzu. Wir prüfen dabei, ob die Netzwerkanschlüsse funktionieren und die Telefone ihre Konfiguration korrekt erhalten.
Die Montage legen wir so, dass Ihr Betrieb möglichst wenig gestört wird. Bei größeren Standorten arbeiten wir abschnittsweise oder außerhalb der Kernzeiten.
Einrichtung
Die Einrichtung ist der Teil, den Sie später täglich spüren. Wir legen Benutzer und Durchwahlen an, richten Rufgruppen und Warteschleifen ein und hinterlegen Ansagen für Geschäftszeiten, Pausen und Urlaub. Dazu kommen Weiterleitungen aufs Handy, Voicemail mit E-Mail-Benachrichtigung, Funktionstasten für Kolleginnen und Kollegen sowie die Anbindung der Apps für Smartphone und PC.
Soll die Telefonie mit Ihrer Software zusammenarbeiten, etwa damit beim Anruf die Kundenakte aufgeht, richten wir auch die CRM- und CTI-Integration ein.
Rufnummernportierung: Ihre Nummern ziehen mit um
Fast alle Unternehmen wollen ihre bestehenden Rufnummern behalten. Das ist in Deutschland bei einem Anbieterwechsel grundsätzlich möglich. Die Portierung beauftragt der neue Anbieter beim bisherigen Anbieter. Dafür werden die Angaben benötigt, die beim alten Vertrag hinterlegt sind – kleine Abweichungen bei Firmenname oder Adresse führen häufig zu Ablehnungen und Verzögerungen.
Wir übernehmen die Abstimmung mit beiden Seiten, prüfen die Unterlagen vorab und stimmen den Portierungstermin mit dem Installationstermin ab. Nach § 59 Abs. 2 Satz 3 TKG darf der Dienst bei einem Anbieterwechsel höchstens einen Arbeitstag unterbrochen werden. Nach § 59 Abs. 2 Satz 3 TKG darf der Dienst bei einem Anbieterwechsel höchstens einen Arbeitstag unterbrochen werden. Nach § 59 Abs. 2 Satz 3 TKG darf der Dienst bei einem Anbieterwechsel höchstens einen Arbeitstag unterbrochen werden. Wie das im Detail abläuft und welche Fristen gelten, lesen Sie im Ratgeber zum Ablauf der Rufnummernportierung.
Endgeräte und DECT
Nicht jeder Arbeitsplatz braucht dasselbe Telefon. Am Empfang zählen Tasten für Kolleginnen und Kollegen und ein bequemes Headset. Im Büro reicht oft ein einfaches IP-Telefon oder ein Softphone am PC. In Lager, Werkstatt oder Praxisräumen sind schnurlose DECT-Telefone praktisch.
Bei DECT kommt es auf die Funkabdeckung an. Beton, Metallregale und Brandschutztüren dämpfen das Signal. Bei größeren Flächen messen wir deshalb vorab aus, wo Basisstationen hängen müssen, damit Gespräche beim Gehen durch das Gebäude nicht abbrechen. Welche Geräte zu welcher Anlage passen, klären wir in der Projektierung.
Ein Beispiel: Für eine Forschungseinrichtung mit mehr als 400 Laboren haben wir eine DECT-Lösung umgesetzt und die Administratoren anschließend im Betrieb geschult.
Tests vor dem Go-live
Bevor die neue Anlage den Betrieb übernimmt, testen wir systematisch:
- ein- und ausgehende Anrufe auf allen Rufnummern
- Rufgruppen, Warteschleifen und Zeitsteuerung
- Weiterleitungen, Voicemail und Benachrichtigungen
- Notrufe gemäß den Vorgaben des Anbieters
- DECT-Abdeckung und Übergabe zwischen Basisstationen
- Apps auf Smartphone und PC
- Faxdienste, Türsprechstellen oder Aufzugnotrufe, falls vorhanden
Gerade Sonderanschlüsse wie Aufzugnotruf, Brandmeldeanlage oder Türsprechstelle werden bei Umstellungen gern vergessen. Wir erfassen sie in der Bestandsaufnahme und klären vorher, wie sie künftig angebunden werden.
Schulung
Eine neue Telefonanlage ist nur so gut, wie sie bedient wird. Deshalb gehört eine Schulung bei uns zu jeder Installation.
Schulung für Nutzer
Mitarbeitende lernen in kurzen Einheiten, was sie im Alltag brauchen: Anrufe annehmen, weiterleiten und übergeben, Konferenzen starten, Abwesenheit einstellen, Voicemail abhören und die App nutzen. Für den Empfang gibt es eine eigene Einheit zu Rufgruppen, Warteschleifen und Tastenbelegung. Auf Wunsch erstellen wir eine kurze Anleitung zum Auslegen.
Das funktioniert auch in größerem Rahmen: Bei einem Institut mit über 200 Mitarbeitenden haben wir eine Softphone-Lösung eingeführt und alle Benutzer geschult. Weitere Projekte finden Sie unter Referenzen.
Bei größeren Gruppen planen wir die Einweisung in mehreren kurzen Terminen.
Schulung für Administratoren
Ihre IT oder ein benannter Ansprechpartner lernt, kleinere Änderungen selbst vorzunehmen: neue Mitarbeitende anlegen, Ansagen tauschen, Rufgruppen ändern, Urlaubsschaltungen aktivieren. Damit sind Sie bei alltäglichen Anpassungen unabhängig und rufen uns nur, wenn es wirklich nötig ist. Sie erhalten außerdem eine Dokumentation der Konfiguration.
Was bei Cloud, Anlage vor Ort und Teams unterschiedlich ist
Der Ablauf ist bei allen Systemen ähnlich, die Schwerpunkte unterscheiden sich aber.
| System | Schwerpunkt der Installation | Typische Stolperstelle |
|---|---|---|
| Cloud-Telefonanlage | Konfiguration im Portal, Endgeräte, Netzwerk und Router | Router ohne Priorisierung von Sprache, schwacher Upload |
| On-Premise-Anlage | Hardware oder Server, SIP-Trunk, Sicherheit, Datensicherung | Offene Zugänge, fehlender Update-Plan |
| Microsoft Teams | Lizenzen, Anbindung ans Telefonnetz, Rufgruppen in Teams, zertifizierte Geräte | Fehlende Lizenzen, Empfangsfunktionen werden unterschätzt |
Bei Cloud-Lösungen liegt ein großer Teil der Arbeit in der Vorbereitung des Netzwerks. Bei Anlagen vor Ort kommt die Absicherung der Anlage hinzu, denn hier sind Sie für Updates und Zugänge verantwortlich. Bei Teams lohnt sich ein genauer Blick auf den Empfang: Funktionen wie Tastenfelder für Kolleginnen und Kollegen oder komfortable Vermittlung sind dort anders gelöst als bei klassischen Anlagen.
Zu den Systemen, die DEBFT am häufigsten plant, einrichtet und betreut, gehören Yeastar, Placetel, Telekom Cloud PBX und Microsoft Teams. Welche Variante zu Ihnen passt, zeigen die Ratgeber Placetel oder Telekom Cloud PBX und Yeastar oder 3CX.
Zu den Systemen, die DEBFT am häufigsten plant, einrichtet und betreut, gehören Yeastar, Placetel, Telekom Cloud PBX und Microsoft Teams. Welche Variante zu Ihnen passt, zeigen die Ratgeber Placetel oder Telekom Cloud PBX und Yeastar oder 3CX.
Zu den Systemen, die DEBFT am häufigsten plant, einrichtet und betreut, gehören Yeastar, Placetel, Telekom Cloud PBX und Microsoft Teams. Welche Variante zu Ihnen passt, zeigen die Ratgeber Placetel oder Telekom Cloud PBX und Yeastar oder 3CX.
Installation an mehreren Standorten
Bei Unternehmen mit mehreren Standorten planen wir die Installation so, dass nicht alle gleichzeitig umgestellt werden müssen. Häufig beginnt ein kleinerer Standort als Pilot. Dort zeigen sich Fehler in der Konfiguration oder in den Abläufen, bevor die Zentrale umgestellt wird. Danach folgen die übrigen Standorte in einer festen Reihenfolge, abgestimmt auf Vertragslaufzeiten und Portierungstermine.
Für jeden Standort gibt es einen Ansprechpartner im Haus, eine eigene Bestandsaufnahme und einen eigenen Testplan. So bleibt das Projekt überschaubar, auch wenn viele Rufnummern und Geräte betroffen sind.
Wie lange dauert die Installation?
Die Arbeit vor Ort ist meist überschaubar. Für ein Büro mit einer einstelligen Zahl von Arbeitsplätzen reicht häufig ein Tag, bei größeren Standorten mit DECT und mehreren Rufgruppen entsprechend mehr. Länger dauern die Vorlaufzeiten:
| Phase | Typische Dauer (Richtwert) |
|---|---|
| Projektierung | wenige Tage bis einige Wochen, je nach Größe |
| Lieferung von Geräten und Lizenzen | wenige Tage bis wenige Wochen |
| Rufnummernportierung | mehrere Wochen Vorlauf einplanen |
| Montage und Einrichtung | ein bis mehrere Tage |
| Schulung | einige Stunden je Gruppe |
Am meisten Zeit spart, wer früh anfängt. Wenn ein alter Vertrag ausläuft, sollte die Planung deutlich vorher beginnen.
Was Sie vorbereiten sollten
Je besser die Vorbereitung, desto ruhiger der Umstellungstag. Diese Punkte helfen uns und Ihnen:
- Vertragsunterlagen und letzte Rechnung des bisherigen Telefonanbieters
- Liste aller Rufnummern, auch Faxnummern und selten genutzte Nummern
- Ansprechpartner im Haus, der am Umstellungstag erreichbar ist
- Zugang zu Serverraum, Netzwerkschrank und Router
- Liste der Mitarbeitenden mit gewünschten Durchwahlen
- Texte für Ansagen oder die Entscheidung, ob professionelle Sprachaufnahmen gewünscht sind
- bei Betriebsrat: frühzeitige Information über Funktionen wie Gesprächsstatistiken
Eine ausführliche Liste finden Sie in unserer Checkliste für die neue Telefonanlage.
Nach der Installation
Mit der Übergabe endet das Projekt, aber nicht unsere Betreuung. In den ersten Wochen tauchen erfahrungsgemäß kleine Wünsche auf: eine Ansage soll anders klingen, eine Rufgruppe braucht eine weitere Person. Solche Anpassungen erledigen wir meist per Fernwartung. Für den laufenden Betrieb bieten wir Wartung und Support für Ihre Telefonanlage an.
Sie planen eine neue Telefonanlage oder möchten eine bestehende Anlage ersetzen? Dann lesen Sie auch, worauf es beim Erneuern einer Telefonanlage ankommt, oder vereinbaren Sie direkt eine kostenfreie Erstberatung über unsere Kontaktseite.
Quellen
- § 59 TKG, Rufnummernmitnahme und Unterbrechung höchstens ein Arbeitstag, abgerufen 31.10.2026
Weitere Fragen
Was kostet es, eine Telefonanlage installieren zu lassen?
Die Kosten hängen von der Zahl der Arbeitsplätze, den Endgeräten, dem Aufwand für Netzwerk und DECT sowie vom gewählten System ab. Nach der Bestandsaufnahme erhalten Sie ein Angebot, das Hardware, Lizenzen und Dienstleistung getrennt ausweist. Marktübliche Richtwerte finden Sie in unserem Ratgeber zu den Kosten einer Telefonanlage.
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